20 tb hdd in seafile einbinden file zu gross

Hallo zusammen
ich wollte eine hdd von 20 tb in seafile einbinden.
Ich richtete mich nach dieser Anleitung da ich es schon einmal gemacht habe und es hat funktioniert.

Stephansnet einbinden der HDD in seafile

Ich konnte die Festplatte wie in der Anleitung beschrieben mit ext4 formatieren
beim mounten der Festplatte bekomme ich allerdings die Fehlermeldung
device file to large

Anscheinend ist die Festplatte zu gross würde ich jetzt behaupten was meiner Meinung nach
ziemlich traurig ist wenn man eine Festplatte dieser Grösse nicht einbinden kann.

Ich frage mich kann ich die Festplatte mit ntfs formatieren??
Kann ich das Problem so umgehen
Für ext4 wäre der Befehl
sudo mkfs.ext4 /dev/sda

Und wie ist der Befehl wenn ich es mit ntfs formatieren will??
Ich habe es so probiert:

sudo mkfs.ntfs /dev/sda
leider funktioniert es so nicht.
Kann mir jemand helfen??
Vielen Dank im voraus

Jeder halbwegs moderne Kernel sollte eigentlich mit so einer großen Festplatte umgehen können. Vielleicht liegt es daran, dass du die gesamte Festplatte formatierst, und nicht nur eine Partition? Was sagt denn fsck?

Können schon, aber auch wenn sich die Stabilität von NTFS unter Linux über die Jahre verbessert hat, würde ich ihm nicht meine Daten anvertrauen. Da solltest du es zuerst mit XFS probieren.

Ich danke für die schnelle Antwort
und bedeutet es dass ich zwei Partitionen aus einer Festplatte machen soll??
Entschuldige aber es ist das erste Mal dass ich so etwas mache
Was muss ich mit xfs genau tun um die hdd einzubinden??

Nutzt Du LVM und ein 32-bittiges Linux? Dann liegt das Limit bei 16 TB.
Aber warum denn eine 32-Bit-Version, oder ist das zufällig ein älterer Raspberry Pi?

Willst du auf der Festplatte noch etwas anderes speichern? Wenn du die Festplatte ausschließlich für Seafile nutzt reicht 1 Partition.

Genau das selbe wie mit ext4 - du ersetzt in /etc/fstab einfach ext4 durch xfs.

Falls du dich auf diesen Artikel bei stephansnet.de beziehst (du hast leider nichts verlinkt), dann scheint dort ein Fehler zu sein. Zuerst wird /dev/sda formatiert (die ganze Festplatte, nicht eine Partition). In /etc/fstab wird dann aber /dev/sda1 (eine Partition, nicht die Festplatte) eingebunden.

Ich würde an deiner Stelle versuchen die Platte nochmals zu formatieren:
sudo parted /dev/sda mklabel gpt
sudo parted -a opt /dev/sda mkpart primary ext4 0% 100%
sudo mkfs.ext4 -L SEAFILE /dev/sda1

Falls das Problem wie von @d025477 vermutet mit einem 32-bit System zusammen hängt, könntest du noch versuchen eine Partition zu erstellen, die kleiner ist als 16TiB. Also die selben Befehle wie oben, aber anstatt 100% einfach mal 15TiB einsetzen.

ja ich beziehe mich auf die Anleitung von stephansnet genau.
und auch das stimmt ich habe gelesen das ein 32 bit System nur bis 16 tb ansprechen kann.

Also da ich nicht warten konnte habe ich die Festplatte 1 Partition 16 tb und die restlichen 2.2 tb
bleiben links liegen.

Eigentlich keine gute Lösung aber damit kann ich leben.
eine andere Frage da ich jetzt 5 tb an Dateien rüberkopieren muss geht es zu lange sie einzeln
rüberzu kopieren
Kann ich von Festplatte zu Festplatte das ganze in einem rutsch kopieren geht das???

Und nachher die Festplatte mit einem Befehl im Terminal die Dateien sichtbar machen geht das???

Was ist mit Stephansnet für ein Projekt gemeint? Raspberry Pi mit Bullseye? Ich verstehe den Bezug nicht.

Entschuldige was hat das mit meiner Frage zu tun??
Der Beitrag von stephansnet ist Festplatte in seafile einbinden.